Willkommen auf meiner Seite


Das Eigene Pferd! Das ist ein Traum von vielen, ich schreibe hier mal ein paar dinge rein die man beachten sollte....

und was es Heißt ein eigenes Pferd zu haben.

Natürlich träumt jedes Kind von seinem eigenen Pferd oder Pony – und viele Eltern neigen dazu, diesen Wunsch übereilig zu erfüllen. Man verlässt sich auf die Beteuerungen des Kindes, ein Pferd zu halten sei gar nicht so kompliziert, füttern und ausmisten könne es ja selber und reiten sowieso. Findet sich dann noch ein netter Bauer, der das Pferd zu einem Selbstkostenpreis bei sich aufnimmt, hält das temperamentvolle Traumpony schnell Einzug. Ein paar Monate später lässt das Pferd sich dann plötzlich nicht mehr reiten, beisst nach allem und jedem, das Kind hält sich so weit wie möglich von dem Tier fern und der Bauer spricht nur noch von der Boxenkündigung. Und nicht zuletzt hat das Pferdchen auch noch ein tiefes Loch in den Geldbeutel gefressen. Ein Szenario, das leider nicht aus der Luft gegriffen ist. Wer es sich ersparen will, sollte sich im Vorfeld einige Gedanken machen.

Die Kosten

Pferde sind teuer. Auch wenn der Kaufpreis noch vom Ersparten relativ locker bezahlbar war, übersteigen Tierarzt-, Hufschmied- und Einstellkosten häufig auch die finanziellen Mittel von gut verdienenden Familien. Sparversuche machen es in der Regel nur noch schlimmer, denn sie gehen fast immer entweder auf die Gesundheit und das Wohlergehen des Pferdes oder die Sicherheit derer, die mit ihm zu tun haben. Man sollte sicher sein, dass man das Pferd finanziell verkraften kann, und zwar über vielleicht zwanzig Jahre hinweg. Ist dies nicht der Fall, ist es für alle Seiten besser, wenn man eine Alternativlösung zum eigenen Pferd sucht. (Siehe hierzu das Kapitel 

Natürlich kann man keine Pauschalbeträge angeben, da diese von Ort zu Ort, Pferd zu Pferd und Situation zu Situation variieren. Jedoch sollten Sie folgende Punkte beachten:

 

Einmalige Kosten:
  1. Der Anschaffungspreis. Er ist vor allem abhängig von Rasse, Alter, Ausbildungsstand und Gesundheit des Pferdes.
  2. Ausrüstung. Mit der Ausrüstung investiert man vor allem in die Sicherheit des Kindes und das langfristige Wohlergehen des Pferdes. Ein billiger, minderwertiger Sattelgurt kann das Leben Ihres Kindes gefährden, wenn er plötzlich reisst; das Geld, das man beim Kauf eines unpassenden Sattels gespart hat, fliesst einige Jahre später in die Behandlung von Rückenschäden beim Pferd. Es lohnt sich, hier ein bisschen mehr auszugeben – letztendlich kann es sich sogar auszahlen, denn Ausrüstungsgegenstände mit hoher Qualität halten oftmals ein ganzes Pferdeleben lang. Trotzdem kann natürlich mal etwas kaputt gehen oder nicht mehr passen. Preisunterschiede lassen sich vor allem zwischen den Ausrüstungsgegenständen der einzelnen Reitweisen unterscheiden, hängen aber auch vom Hersteller ab. Am besten sondiert man schon vor dem Pferdekauf ein wenig vor, indem man sich in verschiedenen Reitsportläden nach den Preisen erkundigt. Laien nehmen beim Kauf am besten eine erfahrene «Pferdeperson» mit, die bei der Auswahl hilft.
Regelmässige Kosten:
  1. Einstellplatz. Was man für den Lebensraum des Pferdes bezahlt, hängt vor allem von Art der Unterbringung, Service und Örtlichkeit ab. Ställe in der näheren Umgebung von Städten sind sehr teuer, während man auf dem Land beinahe zum Nulltarif eine kleine Weide pachten und das Pferd im Offenstall unterbringen kann, wenn man ein bisschen bei den anfallenden Arbeiten mithilft. Auch hier erkundigen Sie sich am besten vor Ort, indem Sie einmal die möglichen Einstellplätze der näheren Untergebung abklappern und direkt nachfragen. 
  2. Tierarzt. Wie oft der Veterinär anrücken muss, liegt natürlich an der Gesundheit des Pferdes. Alleine schon deshalb lohnt es sich, etwas mehr Geld für ein wirklich gesundes Pferd auszugeben. Aber es gibt auch Kosten, die selbst beim robustesten Vierbeiner anfallen. Dies sind vor allem Impfungen, Wurmkuren und regelmässige Generalchecks (v. a. der Zähne) sowie spezielle Behandlungen bei eventuellen chronischen Beschwerden des Pferdes. Welche Kosten dabei anfallen, ist bei jedem Tierarzt anders. Es empfiehlt sich, entweder bei anderen Pferdebesitzern der Umgebung oder, sollten Sie sich schon für einen entschieden haben, beim Tierarzt direkt nachzufragen, auf wie viel sich der Betrag für regelmässige Termine beläuft.
  3. Hufschmied. Hier gilt ungefähr das selbe wie beim Tierarzt. Je nach Pferd, Art des Hufbeschlags und Bodenbegebenheiten der Umgebung differenzieren die Kosten hier erheblich, fallen jedoch in sehr regelmässigen Abständen von ca. 4 – 8 Wochen an.
  4. Futter. Die Preise für Raufutter (Heu, Stroh, Silage u. ä.) sind häufig entweder schon im Einstelltarif des jeweiligen Stalles inbegriffen oder können zumindest dort erfragt werden, da fast alle Pensionsställe Raufutter im Service anbieten. Was das Zusatzfutter wie Kraft- und Mineralfutter betrifft, fragen Sie am besten beim örtlichen Futtermittelhändler o. ä. nach.
  5. Versicherungen. Da man beim Umgang mit Pferden immer ein gewisses Risiko eingeht, sollte man auch hier nicht sparen. Welche Versicherungen Sie bei welcher Gesellschaft abschliessen wollen, bleibt Ihnen überlassen. Unbedingt abzuschliessen sind jedoch Haftpflicht- und Unfallversicherung, sollte letztere nicht in der Krankenversicherung inbegriffen sein. Ausserdem zu empfehlen ist eine Sachversicherung der teureren Ausrüstungsgegenstände sowie eine Tierversicherung.
  6. Ausbildung. Auch mit dem eigenen Pferd muss das Kind unbedingt weiterhin den Reitunterricht besuchen.

 

Zusätzliche und unvorhergesehene Ausgaben:
  1. Krankheiten und Unfälle. Auch das robusteste Pferd kann mal eine Kolik bekommen oder sich bei einem Unfall ernsthaft verletzen. Dann die tierärztliche Behandlung nicht bezahlen zu können, ist eine grauenvolle Vorstellung und Pferd und Kind gegenüber absolut verantwortungslos. Tierarztkosten können leicht ins Astronomische steigen – wer nicht bereit oder fähig ist, diese Summen zu bezahlen, sollte sich kein Pferd kaufen. Es empfiehlt sich, schon vor dem Kauf ein gewisses Polster einzig und allein für diesen Zweck anzulegen und, wenn möglich, regelmässig aufzustocken.
  2. Turnierstarts, Mitgliedschaften usw. Für Turniere, selbst wenn es nur Plauschritte sind, legt man sehr schnell eine grosse Summe auf den Tisch. Startgebühren sind natürlich sehr unterschiedlich und lassen sich am besten beim Veranstalter erfragen. Hinzu kommen Fahrtkosten, evtl. Miettarife für Hänger und ein Zugfahrzeug und erhöhte Ausgaben für Ausrüstung und Training.
  3. Diverses. Es kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen, z. B. könnte eine Futterumstellung beim Pferd nötig werden, das Pferd muss in einen anderen Stall umziehen oder ein teurer Ausrüstungsgegenstand versagt seinen Dienst. Für solche Fälle sollte man gewappnet sein, ohne dass man seine eigenen Ansprüche stark zurückstellen muss. Lässt das Einkommen keinen Spielraum zu, sollte man zumindest auf genügend Erspartes zurückgreifen können

 

Die Anforderungen

Um es gleich vorauszuschicken: Pferdehaltung ist eine Kunst für sich. Auf den ersten Blick sieht zwar alles ganz einfach aus; Heu, Stroh und etwas Kraftfutter, täglich ausmisten und reiten, regelmässig impfen und entwurmen … Leider ist die Sache meistens etwas komplizierter. Jedes Pferd ist ein Individuum und stellt andere Ansprüche an seine Umgebung und an die Menschen, die mit ihm im Kontakt stehen. Es erfordert zum Beispiel schon einen recht hohen Grad an Erfahrung, um erkennen zu können, ob ein Pferd sich in seiner Herde auf der Weide wohl fühlt. Da zählt der gute Wille alleine nicht. Selbst wer gut reiten kann und vielleicht auch Turniere geht, muss nicht zwangsläufig in der Lage sein, ein Pferd richtig zu halten. Man kann sich Wissen über Fütterung, Pflege, Haltung usw. zwar sicher durch Lesen von Fachartikeln aneignen, aber das reicht nicht aus. Und leider lernt man in den meisten Reitschulen auch nichts über diese Dinge. Man sollte deshalb unbedingt vorher schon einige Jahre Erfahrung mit Reitbeteiligungen oder Pflegepferden gesammelt haben.

Allgemeine Anforderungen

In der Regel empfiehlt man, dass ein angehender Pferdebesitzer mindestens das bronzene Reitabzeichen besitzen sollte, um alle geforderten Aufgaben meistern zu können. (Das gilt natürlich nur bei der Unterbringung in einem Pensionsstall. Für die Haltung in Eigenregie braucht es erheblich mehr Wissen und Erfahrung).

Trotzdem werden Sie mit dem eigenen Pferd immer wieder mal Hilfe brauchen. Dann sollte mindestens eine erfahrene Person zur Stelle sein, die Ihnen mit Fachwissen und Erfahrung zur Seite steht. Am besten klären Sie schon im Vornherein ab, wem Sie so weit vertrauen und wer bereit ist, Ihnen vielleicht auch mal zu den unmöglichsten Zeiten Hilfestellung zu bieten.

Die reiterlichen Fähigkeiten sind eher zweitrangig. Natürlich sollte das Kind über eine gewisse Grundausbildung verfügen. Als Mindestanforderung könnte gelten, dass es in allen Gangarten longenunabhängig sicher sitzen, lenken und anhalten kann. Aber auch hier gilt das Motto: Je mehr, desto besser. Wichtig ist, dass das Können des Pferdes jenem seines zukünftigen Reiters angepasst ist – also dass man sich für ein Kind unbedingt ein ruhiges, gut ausgebildetes Pferd aussucht. Allerdings sollte man darauf achten, das Pferd nicht zu unterfordern, was bei gut ausgebildeten Pferden mit noch nicht so fortgeschrittenen Reitern schnell geschehen kann. Es ist deshalb anzuraten, eine Reitbeteiligung mit guten Kenntnissen zu suchen, die das Pferd angemessen fördern kann. Das kommt auch Ihrem Kind zugut, denn Pferde, die nur von Anfängern geritten werden, bleiben meist nicht lange rittig. Natürlich sollte das Kind weiterhin regelmässig qualifizierten Reitunterricht nehmen und, zumindest in der Anfangszeit, nicht ohne Beaufsichtigung reiten. Ist die fachgerechte Betreuung gewährleistet, wird das Kind sehr schnell dazulernen.

Sie sollten, ebenso wie Ihr Kind, bereit sein, sich ein Pferdeleben lang fortzubilden und neue Erfahrungen zu sammeln. Jeder Pferdebesitzer macht Fehler – Hauptsache ist, dass man sich Gedanken darüber macht und daraus lernt.

 

Wie viel Zeit beansprucht ein Pferd?

Wie viel Aufwand ein Pferd bereitet, hängt vor allem vom Stall ab, in dem es steht. In einem grossen Offenstall, wo sich das Pferd ausreichend bewegen kann und die Stallbesitzer Rundum-Service anbieten, kann man sich auch mal ein paar Ferientage zusammen mit der Familie erlauben, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Aber wer hat schon das Glück und das Geld, sein Pferd in einen so optimalen Stall stellen zu können? Entweder ist Mithilfe im Stall gefordert oder das Pferd muss täglich bewegt werden, weil es auf einer kleinen Fläche steht und nicht genügend gefordert wird. Wie viel Zeit dies jeweils beansprucht, ist sehr unterschiedlich. Junge, hochblütige Pferde müssen öfters, regelmässiger und länger bewegt werden als ältere Robustponys und wenn der Stallbesitzer nicht bereit ist, die Boxen der Pensionspferde auszumisten, fällt sehr viel mehr Arbeit an. Deshalb sollte man sich vor allem erst mal erkundigen, wer im zukünftigen Stall was wie oft erledigen muss. Allerdings sollte man nicht zu knapp rechnen; es kann immer wieder vorkommen, dass ein Pferd mehr Zeit beansprucht, weil z. B. krank ist oder mehr gefordert werden muss.

 

 

Hilfskräfte

Es ist anzuraten, sich nach einer oder zwei Personen umzusehen, die bereit wären, Sie hin und wieder einmal zu vertreten, wenn Sie verhindert sind. Am besten sind dies andere Pferdebesitzer, die über genug Erfahrung verfügen, Ihr Pferd mal ein oder zwei Tage zu versorgen und denen Sie im Gegenzug auch Ihre Hilfe anbieten können.

Was ist in ein paar Jahren?

Man sollte ein paar Jahre in die Zukunft schauen. Dass Ihr Kind heute genügend Zeit hat, bedeutet nicht, dass dies auch noch in vier Jahren der Fall sein wird. Sollte es vorhaben, später eine weiterführende Schule zu besuchen, ist es gut möglich, dass für ein Pferd weder Zeit noch Energie übrig bleiben. In diesem Falle empfiehlt es sich, mit dem eigenen Pferd ein paar Jahre zu warten, bis die Schule abgeschlossen ist.

Physische und psychische Anforderungen

Zu beachten ist auch, ob Sie oder Ihr Kind überhaupt in der Lage sind, die anfallenden Aufgaben zu erledigen. Wer unter chronischen Rückenschmerzen leidet, kann nicht täglich drei volle Schubkarren über einen vermatschten Hof zerren. Und mit regelmässigem Ausmisten ist jedes Kind überfordert, selbst dann, wenn es diese Arbeit gerne erledigt.

Ein Pferd bedeutet evtl. auch eine psychische Belastung. Kann ihr Kind sich damit abfinden, dass es sich jahrelang sehr regelmässig um sein Pferd wird kümmern müssen, ohne Rücksicht auf andere Interessen? Ist es charakterlich reif für ein Pferd, verliert es nicht allzu schnell die Geduld, kann es in schwierigen Situationen ruhig bleiben?

Selbstüberschätzung – egal ob im zeitlichen, psychischen oder physischen Bereich – geht auf die Kosten des Pferdes. Es ist darauf angewiesen, dass es täglich auf die Weide gebracht, gefüttert und getränkt wird, dass jemand seinen Stall sauber macht. Werden diese Pflichten vernachlässigt, leidet es. Ausserdem macht ein Pferd auch keinen Spass, wenn es nur noch Stress und Albträume verursacht.

Wer also wenig Zeit hat, sollte den Traum vom eigenen Pferd sehr genau überdenken oder zumindest dafür sorgen, dass das Pferd unter dem Zeitmangel seiner Besitzer nicht zu leiden hat (z. B. in Form einer Reitbeteiligung, die das Pferd regelmässig bewegt und Ihnen als Besitzer einen Teil der Arbeit abnimmt).

Was,wenn das Kind keine Lust mehr hat?

Es ist häufig so, dass Kinder ihre Hobbys im Laufe des Erwachsenwerdens öfters mal ändern. Gerade Mädchen können sich jahrelang für Pferde begeistern, in der Pubertät dann aber ganz plötzlich das Interesse verlieren. Hat man dann ein eigenes Pferd, ist das schlimm. Pferde sind Gewohnheitstiere und mögen es nicht, aus ihrer vertrauten Umgebung, ihrer Herde herausgerissen zu werden. Ein Besitzerwechsel bedeutet für sie Stress und Trauer, wenn sie sich von ihren gewohnten Stallgenossen trennen müssen. Man sollte einen Verkauf so weit wie möglich umgehen und nicht einfach mal auf gut Glück ein Pferd anschaffen mit dem Hintergedanken: «Wir können es ja wieder verkaufen». Das ist dem Pferd gegenüber absolut verantwortungslos.

Genauso wenig kann man ein Pferd einfach auf die Weide stellen und es da verwahrlosen lassen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass sich immer jemand findet, der bereit ist, sich um das Pferd zu kümmern und es zu bewegen

Reitbeteiligungen

Vor allem sollte man erst mal abklären, wie tiefgehend das Interesse des Kindes wirklich ist. Fährt es auch dann noch freiwillig in den Stall, wenn es regnet und stürmt? Wenn das Pferd ein paar Wochen nicht reitbar ist, vielleicht aufgrund einer Verletzung? Wenn gerade etwas Spannendes im Fernsehen läuft oder die Klassenkameraden gemeinsam etwas unternehmen? Verliert es nicht sofort den Spass und die Geduld, wenn mit dem Pferd Schwierigkeiten auftauchen und es mal nicht so willig läuft wie sonst? Kann es akzeptieren, dass ein Pferd auch mal einen schlechten Tag hat und lieber in Ruhe gelassen werden würde? Erledigt es Arbeiten wie Ausmisten, Füttern oder Tränken mit Freude? Ist es lernwillig? Und können Sie diese Fragen über Jahre hinweg mit «Ja» beantworten?

Dies zu testen, ist allerdings schwierig. Auch hier empfiehlt sich wieder eine Reitbeteiligung, bei der das Kind möglichst in alle Teilgebiete der Pferdehaltung Einblick erlangt und es gezwungen ist, zu den verabredeten Zeiten in den Stall zu fahren und sich auch mit Problemen auseinander zu setzen. Hat es an diesem «fast-eigenen» Pferd Freude (auch nach mehreren Jahren noch), spricht eigentlich nichts gegen den Pferdekauf. Natürlich kann man sich nie absichern, aber in aller Regel kann man sich darauf verlassen, dass ein Kind sich ebenso um das eigene Pferd kümmern wird, wie es das vorher auch beim Pflegepferd getan hat. Klappt das jedoch nicht, sollte man sich nicht auf Beteuerungen wie «Wenn ich erst ein eigenes Pferd habe, mache ich das dann schon!» verlassen.

Überforderung

Sollte es trotzdem passieren, dass das Kind die Lust verliert, sollte man erst mal herausfinden, woran das liegt. Häufig ist Überforderung die Ursache für den plötzlichen Interessensschwund. Ist das Kind vielleicht den reiterlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen, wird das Pferd neben der Schule zu viel oder fühlt es sich von den anderen Reitern im Stall gemobbt? Für die meisten Probleme dieser Art lässt sich eine Lösung finden, z. B. ein Reitlehrerwechsel oder eine zuverlässige Reitbeteiligung, die sich regelmässig um das Pferd kümmert.

Nützt das alles nichts, wird man um den Verkauf des Pferdes kaum herumkommen. Aber dies sollte wirklich die allerletzte Lösung sein. Ist man sich nicht ganz sicher, dass das Kind seine Freude an Pferden bis ins Erwachsenenalter bewahren wird, belässt man es besser bei einem Pflegepferd.

Ein Pferd für mich alleine!

Natürlich träumt Ihr Kind davon, sein Pferd ganz für sich alleine zu haben. Dass das nicht möglich ist, sollte inzwischen klar sein. Ein Kind ist weder in der Lage, sein Pferd dauerhaft alleine zu reiten, es fachgerecht zu füttern, zu pflegen und zu versorgen, noch kann es alle anfallenden Arbeiten alleine erledigen, vom finanziellen Bereich mal ganz abgesehen. Das Pferd wird sich also zwangsläufig zum «Familienprojekt» entwickeln. Je nach Einstellmöglichkeit werden die Eltern evtl. im Stall mithelfen müssen, vielleicht sogar dafür sorgen, dass das Pferd bewegt wird. Aber selbst wenn dieses wegfällt, bleiben immer noch Tierarztbesuche, bei denen der volljährige Besitzer anwesend sein muss, zusätzlicher Papierkram, vielleicht auch Turnierbesuche usw. Gibt es Probleme mit dem Pferd, sei es aufgrund einer Krankheit, reiterlicher Schwierigkeiten oder weil aus irgendeinem Grund der Stall gewechselt werden muss, ist Ihr Kind darauf angewiesen, dass Sie sie lösen. Sie müssen also nicht nur Zeit und Geld investieren, sondern sollten wenn möglich über ein gewisses Grundwissen rund um Pferde verfügen. Sind Sie als Eltern bereit, sich dieses anzueignen? Sind sie bereit, Ihr Kind jahrelang mit einem grossen Einsatz von Zeit und Energie zu unterstützen? Und sind Sie auch bereit, die riesige Verantwortung für ein lebendes Wesen zu übernehmen?

Welches Pferd?

Die Suche nach einem geeigneten Kinderpferd gestaltet sich oft sehr langwierig und mühsam. Das genaue Überlegen, Planen und Auswählen zahlt sich jedoch aus, denn letztlich erspart man sich viel Ärger, wenn man das «richtige» Pferd gefunden hat. Greift man dagegen bei der erstbesten Gelegenheit zu, hat man vielleicht ein Pferd im Stall stehen, das zwar sehr hübsch ist, sich aber kaum reiten lässt und ausserdem hohe Tierarztkosten verursacht.

Ein Pferd zu kaufen ist eine Kunst für sich. Laien sind damit in aller Regel hoffnungslos überfordert und lassen sich gerne etwas aufschwatzen. Gerade Händler sind im Aufweisen von überzeugenden Argumenten sehr geübt – allerdings auch im Vertuschen von Mängeln. Auf Ihr Kind sollten Sie sich nicht verlassen, denn dieses wird in erster Linie nach dem Herz entscheiden und nicht darauf achten, ob das Pferd vielleicht krank ist oder sich als bissig herausstellt. Am besten nehmen Sie zum Anschauen eines Pferdes einen erfahrenen Pferdekenner mit, der Sie berät. Hier empfiehlt sich der Reitlehrer Ihres Kindes, da er am besten abschätzen kann, welches Pferd optimal zum Kind passt. Davon sollte man allerdings absehen, wenn der Reitlehrer selbst Pferde verkauft und Sie unbedingt zum Kauf eines seiner eigenen Pferde überreden will. Dahinter steckt in den meisten Fällen eher Profitgier als kompetente Beratung.

Das können des Pferdes

Das Können des Pferdes sollte zu jenem seines zukünftigen Reiters passen. Vereinfacht ausgedrückt heisst das, dass ein unerfahrener Reiter unbedingt ein sehr gut ausgebildetes Pferd kaufen sollte, da er sonst überfordert ist und niemals Spass am Reiten haben wird. Wie viel Ihr Kind kann, lässt sich am besten über dessen Reitlehrer herausfinden. Er kann Ihnen sicher sehr genau sagen, wie viel das Pferd können muss, damit Ihr Kind zufrieden ist.

Für junge Kinder sollte man nach einem Pferd suchen, dass schon früher Erfahrung mit Kindern gemacht hat oder zumindest sehr vielseitig geschult ist. Pferde, die bisher nur von Erwachsenen in einer bestimmten Sparte des Reitsportes ausgebildet worden sind, sind mit dem eher ungestümen, überschwänglichen Charakter von Kindern häufig überfordert und reagieren mit Verweigerung. Kinder wollen sich ausserdem kaum auf eine bestimmte Disziplin des Reitsportes konzentrieren, sondern von Springen über Rallyes bis hin zu Wanderritten alles einmal ausprobieren. Das Pferd sollte deshalb so viel wie möglich schon kennen.

Ein weiteres, wichtiges Kriterium ist das Probereiten, das wenn möglich mehrmals in unterschiedlichen Abständen stattfinden sollte. Es ist zu empfehlen, dass der gewohnte Reitlehrer eine ganz normale Reitstunde durchführt. Das Kind sollte das Pferd ohne Probleme reiten können, sich dabei wohlfühlen und Spass daran haben. Ist das nicht der Fall, lassen Sie besser die Finger davon. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich die Probleme von selbst lösen, wenn sich Pferd und Kind erst mal aneinander gewöhnt haben. Dies ist zwar durchaus möglich, aber man kann sich nicht sicher darauf verlassen. Ein Proberitt sollte übrigens unbedingt auch im Gelände stattfinden. Es gibt viele Pferde, die sich auf dem Reitplatz problemlos reiten lassen, im Gelände aber alle ihre guten Eigenschaften vergessen, weil sie nie richtig dafür ausgebildet wurden. Ebenso sollte das Kind den täglichen Umgang mit dem Pferd erproben, also z. B. Führen, von der Weide holen, Hufe aufheben usw.

Eventuell kann es von Vorteil sein, wenn der Reitlehrer das Pferd auch selbst einmal reitet, um festzustellen, wie viel es tatsächlich kann. Er kann dann beurteilen, ob das Pferd für das Kind geeignet ist oder nicht.

In der Regel neigt man dazu, ein Pferd zu kaufen, das sehr viel mehr kann als sein zukünftiger Reiter. Das ist insofern in Ordnung, als dass das Kind sicher eine Menge lernen kann. Man sollte allerdings darauf achten, dass das Pferd nicht unterfordert ist. Dann wird es sich nämlich entweder etwas einfallen lassen, um die Reitstunde interessanter zu gestalten oder sich völlig verweigern. Für sehr weit ausgebildete Pferde sollte man sich also einen Bereiter suchen, der den Ansprüchen des Pferdes gerecht wird und sein Potenzial fördern kann.

Auf gar keinen Fall sollte man ein junges oder schwieriges Pferd kaufen. Im ersten Moment hört es sich zwar toll an, dass das Kind ein Pferd ausbilden und mit ihm zusammen lernen soll, jedoch ist das in der Praxis zum Scheitern verurteilt. Ein Kind kann unmöglich ein Pferd ausbilden, denn dafür sind mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte an Erfahrung nötig. Das Kind wäre völlig überfordert und hätte auf Dauer keinen Spass an seinem Pferd, ganz abgesehen davon, dass vor allem «Problempferde» sehr gefährlich werden können. Deshalb, auch wenn die Vorstellung vom eigenen Fohlen verlockend ist: lassen Sie die Finger davon! Vielleicht wird das Kind zuerst ein wenig enttäuscht sein, weil es nicht den erträumten feurigen Hengst oder das kleine Fohlen, sondern ein älteres, «normales» Pony bekommt, aber letztendlich wird es damit sehr viel glücklicher sein.

Der Charakter des Pferdes?

Für ein Kind empfiehlt sich in der Regel ein eher ruhiges, geduldiges Pferd, das sich durch die Quirligkeit seines Reiters nicht stören lässt und Fehler nicht übel nimmt. Jedoch neigen gerade diese Pferde häufig ein wenig zur Sturheit und setzen gerne mal ihren Kopf durch. Das ist insofern kein Problem, wenn sie gut ausgebildet sind. Jedoch findet auch ein sehr gut geschultes Pferd schnell heraus, wo die Schwächen seines Reiters liegen und nützt diese aus. Deshalb sollte das Kind auch unbedingt weiterhin regelmässig den Reitunterricht besuchen, um solche Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Sehr sensible, hochblütige und schnelle Pferde eignen sich nur bedingt für Kinder. Sie lassen sich schnell aufheizen und bewahren auch nicht immer einen kühlen Kopf. Dagegen kann man auch mit der besten Ausbildung nichts machen. Solche Pferde gehören nur in die Hände von ruhigen, erfahrenen Personen, die umsichtig denken und es nicht allzu schnell mit der Angst zu tun bekommen. Jüngere Kinder werden damit Probleme bekommen. Jugendliche dagegen können mit einem solchen Pferd sehr glücklich werden.

Grobe Charaktermängel wie Beissen, Schlagen, Steigen u. ä. sollte man mit dem schnellstmöglichen Verlassen des Stalles quittieren. Das Pferd kann zwar nichts für diese Angewohnheiten, da sie sich immer durch falsche Ausbildung und mangelnde Erziehung ergeben, aber trotzdem sollten Kinder auf gar keinen Fall Umgang mit einem solchen Pferd haben.

Rasse,Alter,Größe?

Die Rasse spielt beim Kauf eines Kinderpferdes nur bedingt eine Rolle. Letztendlich muss man auf das Individuum achten. Die Rasse kann aber Anhaltspunkte über Charaktermerkmale und Eignung für ein bestimmtes Einsatzgebiet liefern. Vielseitige, unkomplizierte, für Kinder geeignete Pferde finden sich häufig im Bereich der Robustponys wie Isländer, Norweger, Haflinger, Highlandponys, unter schwereren Warmblütern oder Kaltblütern. Eher für den sportlichen Einsatz geeignet, dafür aber charakterlich häufig etwas anspruchsvoller und deshalb nur bedingt kindergerecht sind Kleinpferde mit relativ hohem Vollblutanteil wie z .B. Connemaras, Welsh-Ponys, New-Forest-Ponys oder deutsche Reitponys. Kaum für Kinder zu empfehlen sind Warmblüter mit hohem Vollblutanteil sowie reine Vollblüter. Aber es gibt überall Ausnahmen. Z. B. kann ein gut ausgebildeter Araber ein hervorragendes Kinderpferd sein, während ein Haflinger auch einfach nur gefährlich sein kann.

Das selbe gilt für das Alter. Gute Ausbildung beruht auf Erfahrung, die nur über mehrere Jahre hinweg erworben werden kann. Gute Kinderpferde sind in der Regel zwischen zehn und zwanzig Jahren alt. Dann sind die Flegeljahre vorbei, es sollten jedoch auch noch keine Alterserscheinungen auftreten, wenn das Pferd immer richtig behandelt wurde. Das Pferd ist voll einsatzfähig, jedoch auch nicht übereifrig, wie das bei jungen Pferden oft der Fall ist. Jedoch hängen Einsatzfreudigkeit, Geduld und die Fähigkeit, einen kühlen Kopf zu bewahren, nicht vorwiegend vom Alter, sondern hauptsächlich vom Charakter und der Ausbildung des Pferdes ab.

Die Grösse spielt nur bedingt eine Rolle, wenn alle anderen Kriterien stimmen. Jedoch sollte das Pferd nicht viel zu gross sein, weil das Kind sonst Probleme beim Satteln, Putzen und auch beim Reiten bekommt. Ein achtjähriges Kind passt nicht auf einen Riesen mit 175 cm Stockmass. Kleine Proportionsunterschiede sind aber durchaus zu verzeihen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob man ein Pferd kaufen soll, das von der Grösse her optimal zum Kind passt, dafür aber in ein paar Jahren zu klein sein wird, oder ob man das Pferd lieber eine Nummer grösser wählt und das Kind es auch im Erwachsenenalter noch reiten kann.

Darüber müssen sie selbst entscheiden. Klären Sie am besten im Vornherein ab, was mit dem Pferd geschehen soll, wenn es dem Kind zu klein wird. Können Sie es behalten und anderweitig beschäftigen, vielleicht als Fahrpony? Oder können Sie ihm zumindest einen guten Platz bei einer anderen Familie garantieren, wo es nicht nur als Rasenmäher dient? Auch kleine Ponys wollen beschäftigt sein, sonst werden sie krank. Ein grösseres Pony oder Kleinpferd bietet zusätzlich den Vorteil, dass es von Erwachsenen geritten werden kann, wenn irgendwelche Probleme auftauchen, das Kind keine Zeit hat oder eine Reitbeteiligung gesucht wird. Ausserdem muss sich das Kind nicht von seinem Pferd trennen, weil es irgendwann zu gross wird. Die Grössenunterschiede, die anfangs vielleicht die einen oder anderen Probleme bereiten, wachsen im wahrsten Sinne des Wortes relativ schnell aus.

Gesundheit

Natürlich sollte man Wert darauf legen, dass das Pferd gesund ist. Hier sollte auch der Preis eine untergeordnete Rolle spielen. Pferde mit gesundheitlichen Mängeln kann man zwar oft sehr billig erstehen, dafür verursachen sie dann aber später hohe Tierarztkosten, die ebenso den Kauf eines absolut gesunden Pferdes ermöglicht hätten. Ausserdem wird das Kind kaum Freude an seinem angeschlagenen Pferd haben.

Ob ein Pferd gesund ist oder nicht, können nicht einmal erfahrene Pferdebesitzer beurteilen. Deshalb lässt man eine sogenannte Ankaufsuntersuchung machen. Dabei prüft ein Tierarzt Ihrer Wahl das Pferd auf Herz, Atmung und Lunge, Kreislauf, Verdauungs- und Bewegungsapparat. Er führt dabei eine Probe auf die häufigsten Krankheiten wie z. B. Hufrolle und Spat durch. Am besten lassen Sie zusätzlich auch Beine und Rücken des Pferdes röntgen, damit allfällige Verschleisserscheinungen rechtzeitig erkannt werden können. Eine solche Ankaufsuntersuchung ist zwar teuer, dafür werden aber mit etwas Glück in den nächsten Jahren keine höheren Tierarztkosten entstehen.

Natürlich findet man nie ein 100%ig gesundes Pferd. Irgendeinen Mangel findet man immer. Man muss sich nur überlegen, womit man sich abfinden kann und was für den zukünftigen Verwendungszweck des Pferdes wirklich hinderlich sein könnte.

Wo findet man ein Kinderpferd?

Gut ausgebildete Kinderpferde ersteht man meistens von Privatverkäufern. Es empfiehlt sich also, die Kleininserate in Pferdefachzeitschriften genau zu studieren. In der Regel muss man öfters mal lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um sich ein Pferd anschauen und es probereiten zu können. Diese Mühe ist dann auch nicht immer von Erfolg gekrönt, lohnt sich aber trotzdem, wenn man schlussendlich doch noch das perfekte Pferd gefunden hat.

Mit ziemlicher Sicherheit wird auch der Reitlehrer Ihres Kindes das eine oder andere zum Verkauf stehende Pferd kennen und dabei gleich noch ein paar Beziehungen spielen lassen. Weihen Sie ihn also in Ihre Pläne ein. Auch andere Pferdebesitzer können vielleicht einige Tipps geben.

Ein Pferd vom Händler zu erstehen, ist immer ein Risiko. Die meisten Händler verstehen sich hervorragend darauf, Laien den letzten Ladenhüter aufzuschwatzen, obwohl dieser sich absolut nicht für die Käufer eignet. Ausserdem hat man beim Händler oftmals kein Rückgaberecht, wie das bei Privatverkäufern meistens über zwei Wochen der Fall ist.

Natürlich gibt es auch seriöse Händler, aber man kann nie sicher sein, ob man einen solchen vor sich hat oder nicht. Deshalb sollte man, vor allem als Laie, unbedingt eine erfahrene Person und wenn möglich einen Tierarzt mitnehmen.

Ob nun privat oder beim Händler, lassen Sie sich niemals von Aussagen des Verkäufers sondern nur von Ihrem eigenen Gutdünken überzeugen! Dass der Verkäufer sein Pferd als absolut zuverlässig beschreibt, heisst noch lange nicht, dass das Pferd diese Eigenschaft wirklich besitzt. Lässt der Verkäufer Sie das nicht ausprobieren, fahren Sie am besten wieder nach Hause.

Der Preis

Gute Pferde sind teuer. Das gilt für Turnierpferde genauso wie für ein gut geschultes Kinderpony. Der hohe Preis ist auch berechtigt, denn der Vorbesitzer hat viel Geld, Zeit und Mühe investiert, um aus einem flegelhaften Youngster ein zuverlässiges, sicheres, vielseitig einsetzbares Kinderpferd zu machen. Und trotzdem deckt der Verkaufspreis nur sehr selten die bisher entstandenen Haltungs- und Ausbildungskosten. Wie viel ein Pferd kostet, hängt erstens von Rasse und Alter ab. Ein Warmblut von hochprämierten Eltern kostet sehr viel mehr als ein durchschnittlicher Haflinger, ein siebenjähriges mehr als ein fünfzehnjähriges Pferd. Ausserdem gibt es manchmal geringfügige Unterschiede zwischen Hengst, Wallach und Stute.

Zweites Kriterium ist vor allem der Ausbildungsstand. Dieser soll bei Kinderpferden möglichst hoch sein und hat auch dementsprechend seinen Wert. Was man hier zu sparen versucht, geht auf die Kosten der Sicherheit des Kindes und allgemein der Freude an dem Pferd.

Manche Verkäufer versuchen den Preis des Pferdes mit der Vorweisung von zahlreichen Turniersiegen zu pushen. Diese sind bei einem durchschnittlichen Kinderpferd aber nicht unbedingt wichtig. Turniersiege können zwar etwas über den Ausbildungsstand des Pferdes aussagen, müssen aber nicht. Ausserdem sind Turnierpferde nicht unbedingt für Kinder geeignet. Hier können Sie also getrost Abstriche machen.

Wie es mit der Gesundheit aussieht, wurde weiter oben schon behandelt. Der Preis für ein gutes Kinderpferd beträgt in der Regel zwischen 1 500 und 15 000 CHF. bzw. 1 000 und 10 000 €.

Vertrag und Rückgabe Recht

Pferde sollte man auf keinen Fall per Handschlag kaufen, auch wenn dies in manchen Kreisen immer noch üblich ist. In einen Vertrag, von dem je eine Kopie an den Käufer und an den Verkäufer geht, gehören Name und Adresse sowohl des Verkäufers als auch des Käufers, der volle Name und, wenn vorhanden, Eintragungsnummer des Pferdes sowie das Datum und natürlich die Unterschriften beider Seiten. Ausserdem sollte festgelegt werden, wann genau das Pferd offiziell den Besitzer wechselt. Das kann wichtig werden, wenn z. B. während dem Transport in den neuen Stall etwas passiert.

Es ist heute üblich, eine etwa zweiwöchige Frist zu vereinbaren, in der das Pferd gegen Auszahlung des vollen Betrages oder eines bestimmten Prozentsatzes zurückgegeben werden kann. In dieser Zeit hat der Käufer Gelegenheit, die Ankaufsuntersuchung durchzuführen und eventuell unerkannte Mängel zu entdecken. Man sollte jedoch schriftlich festlegen, unter welchen Voraussetzungen das Pferd zurückgegeben werden darf. So kann der Käufer das Pferd z. B. nur dann zurückgeben, wenn gesundheitliche Mängel auftauchen, die vom Verkäufer nicht genannt wurden, jedoch nicht, weil er charakterlich nicht mit ihm klarkommt.

Welcher Stall

In der Regel gibt es in der Umgebung mehrere Möglichkeiten, ein Pferd einzustellen. Welche man wählt, hängt einerseits von der Pferdefreundlichkeit des Stalles, andererseits aber auch vom gebotenen Service für den Pferdebesitzer und nicht zuletzt vom Preis ab. Hier ein kurzer Überblick über die verschiedenen Einstellmöglichkeiten.

 

Es gibt eine ganze Menge die man beachten muss um sich den Traum vom eigenem Pferd zu erfüllen!

Kostenlose Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!