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Der beste Ort um reiten zu lernen ist eine gute Reitschule. Die Suche kann sich zwar äusserst schwierig gestalten und die perfekte Reitschule wirst du kaum finden. Dennoch lohnt es sich, nicht gleich die erstbeste Reitschule zu wählen, sondern sich alle Ställe in der Umgebung anzuschauen und zu vergleichen. Die ideale Reitschule findet man selten in ein paar Tagen. Oft findet man sie sogar erst nach Jahren. Das heisst naürlich nicht, dass du erst ein Jahr suchen sollst, bevor du endlich reiten lernen kannst, aber sehr wahrscheinlich wirst du früher oder später ein oder mehrere Male die Reitschule wechseln, bis du eine gefunden hast, die dir wirklich zusagt.
Die Adressen von Reitschulen erfährst du aus dem Telefonbuch, vom Pferdesportverband deines Landes oder von Reitern in deiner Umgebung. Bei der Suche gibt es einiges zu beachten, denn nicht alle Reitschulen verdienen diese Bezeichnung. Hier erfährst du, worauf du achten solltest, wenn du dich auf die Suche nach einer passenden Reitschule machst. Vieles weisst du natürlich selber noch nicht, wenn du noch nicht reiten kannst, z.B. woran man erkennt, ob ein Sattel passt. Darum ist es hilfreich, wenn du dir die Reitschulen zusammen mit jemandem anschaust, der sich ein wenig auskennt.

Der Stall!

Der ideale Stall

Die Pferde leben zusammen in einem Offenstall oder Auslauf oder haben Boxen mit grosszügigem Auslauf. Die Boxen sind nicht durch hohe Gitter voneinander getrennt, sondern haben nur Abtrennungen, über die sich die Pferde mühelos beschnuppern und beknabbern können, denn Kontakt zu anderen Pferden ist ein Grundbedürfnis jedes Pferdes. Die Boxen sind möglichst gross, so dass sich die Pferde mühelos drehen, wälzen und hinlegen können. Die Decke ist so hoch, dass die Pferde sie nicht berühren, wenn sie den Kopf hochwerfen. Der Stall ist hell und luftig. Die Einstreu der Boxen ist sauber und es wird täglich gemistet. Die Einstreu ist vorzugsweise Stroh, so dass die Pferde rund um die Uhr fressen können, wie es ihren natürlichen Angewohnheiten entspricht. Das Kraftfutter wird über den ganzen Tag in mehrere kleine Portionen verteilt gefüttert und den Pferden steht immer frisches Wasser zur Verfügung. Haben die Pferde nicht rund um die Uhr Auslauf, so dürfen sie das ganze Jahr über doch täglich mindestens 6 Stunden zusammen auf der Weide oder einem grossen Auslauf verbringen dürfen.

Oft die Realität

Hochvergitterte Einzelboxen ohne Fenster; Pferde, die angebunden in Ständern stehen. Grosspferde stehen in 3×3m-Boxen, in denen sie sich knapp umdrehen können. Kein oder nur seltener Auslauf auf winzigen Koppeln. Im Stall brennt sogar tagsüber das Licht. Beissender Ammoniakgeruch beim Betreten des Stalls.

Darauf solltest du achten

Pferde haben von Natur aus ein Bedürfnis nach Hör-, Sicht-, Riech- und Körperkontakt zu anderen Pferden, denn sie sind Herdentiere. Sie wollen ihre Umgebung überblicken können, und haben einen hohen Lichtbedarf. In der Natur sind sie den ganzen Tag über in Bewegung und verbringen bis zu zwei Drittel der Zeit mit Fressen. Einzelhaltung, düstere Ställe, keine Abwechslung, schlechte Luft und zu wenig Platz sind nicht pferdegerecht und können zu seelischen und körperlichen Schäden führen. Stell dir vor, du wärst 23 Stunden lang zu ödem Rumstehen im Zimmer verdammt und hättest nicht mehr als ein Bett und etwas zu essen und zu trinken! Was man bei uns nicht einmal mehr in Gefängnissen antrifft ist für viele Pferde immer noch bittere Realität.

 

Mindestanforderungen an die Pferdehaltung sind
  • Alle Pferde haben frische Luft, Tageslicht und können das Geschehen ausserhalb des Stalls mitverfolgen. D.h. sie sollten mindestens eine Aussenbox mit grossem, unvergittertem Fenster haben, das auf einer Höhe angebracht ist, auf der die Pferde bequem herausschauen können.
  • Die Boxen sind so gross, dass sich die Pferde ohne Probleme umdrehen und flach hinlegen können, denn nur in der Seitenlage können sie richtig tief schlafen und sich vollständig erholen. Je grösser die Box, desto besser.
  • Die Pferde können sich auch in der Boxe sehen, hören, und beschnuppern. Hör-, Sicht- und Schnupperkontakt über eine Abtrennung hinweg oder durch Gitterstäbe ist besser als gar keiner.
  • Die Einstreu ist sauber, trocken und der Stall wird täglich ausgemistet. Wenn die Pferde eine Einstreu haben, die sie nicht fressen können, z. B. Sägespäne, Hanfstreu oder Papier, müssen sie den ganzen Tag über zusätzlich Stroh oder Heu bekommen um ihr Fress- und Kaubedürfnis zu befriedigen und weil nur so die Verdauung einwandfrei funktioniert.
  • Die Pferde kommen regelmässig zusammen auf die Weide oder in einen Auslauf, wo sie sich ohne Reiter bewegen und austoben, sowie Sozialkontakte pflegen können. Gemeinsamer Auslauf muss auch im Winter und bei schlechtem Wetter gewährleistet sein!

Wenn du dir eine Reitschule anschaust solltest du im Stall auch auf folgende Punkte achten:

  • Auf der Stallgasse und im Hof sollten keine Geräte und Gegenstände wie Mistgabeln, Besen, Hufkratzer … herumliegen. Verletzungsgefahr!
  • Im Stall ist Rauchen verboten und dieses Verbot wird auch eingehalten. Heu und Stroh entzünden sich nämlich leicht.
  • Ein sauberer und ordentlicher Stall ist ein gutes Zeichen.

Die Schuhlpferde!

Die Schulpferde sind die Visitenkarte eines Reitbetriebes. Sie müssen gesund sein, haben glattes, glänzendes Fell ohne kahle Stellen; glänzende, klare Augen; Nüstern und Augen sind nicht verklebt und ohne Ausfluss. Die Pferde sind weder zu fett noch zu mager. Bei einem gut genährten Pferd kann man die Rippen leicht mit den Fingern ertasten, sieht sie aber nicht. Die Hufe müssen nicht beschlagen sein, aber sie dürfen nicht schlecht riechen, sehr unregelmässig geformt oder weich sein und Risse oder ausgebrochene Stellen aufweisen. Hufeisen dürfen nicht wackeln. Lass die Finger von einem Stall, wo die Pferde wunde Stellen haben und schlecht gepflegt sind. Weisse Stellen in der Sattellage sind ein Zeichen dafür, dass das Pferd einmal Satteldruck gehabt hat. Wenn nur ein Pferd solche Stellen aufweist, kann das auch von einem Vorbesitzer kommen, entdeckst du aber bei mehreren Schulpferden Satteldrücke, liegt die Vermutung nahe, dass die Schulsättel schlecht passen. Gut gerittene Pferde mit passenden Sätteln haben einen schönen Körper ohne Kanten und Dellen. Woran du ein gut bemuskeltes Pferd genauer erkennen kannst, kannst du hier nachlesen.

Die Schulpferde sollen freundlich und neugierig sein. Pferde, die schlagen, beissen, steigen oder aus Langeweile mit dem Kopf oder dem ganzen Körper hin- und herpendeln, ewig in der Box im Kreis rumlaufen, koppen (tönt wie Rülpsen), an den Gitterstäben schaben oder andere ständig wiederkehrenden Verhaltensweisen zeigen, sind meist aufgrund falscher Haltung oder Behandlung verhaltensgestört. Schlagende, beissende und steigende Pferde sind zudem gefährlich und somit für Reitschüler ungeeignet. Auch Pferde, die sich nicht satteln und zäumen lassen wollen, sind ein schlechtes Zeichen. Sei vorsichtig bei Reitbetrieben, die alle Schulpferde von irgendwo «gerettet» haben. Oftmals heisst das im Klartext vor allem, dass an der Qualität der Schulpferde gespart wurde und du deshalb auf Pferden reiten wirst, die nicht wirklich als Lehrpferde taugen, weil sie selber verritten oder schlecht ausgebildet sind.

Während dem Reiten sollen die Pferde zufrieden erscheinen. Nicht gut ist, wenn die Pferde mit langen, steifen Hälsen und hoher Kopfhaltung durch die Halle schlurfen und nur gehen, wenn man sie schlägt oder ihnen die Absätze in die Rippen haut. Weitere Zeichen für Unwohlsein oder Schmerz sind ständiges Kopfschlagen, Zunge zum Maul rausstrecken, Maul aufsperren, steigen, buckeln, mit dem Schweif schlagen, steife Bewegungen und ständiges Durchgehen, wobei letzteres auch von Langeweile während der Stunde herrühren kann.

Frage die älteren Reitschüler ruhig über die Pferde aus. Sie sollten dir nicht erzählen, dass man sie mit Kraft reiten muss oder ohne Gerte und Sporen keine Chance hat.

Am besten ist es, wenn unterschiedlich grosse Schulpferde vorhanden sind, so dass dass du auf einem grössenmässig passenden Pferd oder Pony reiten lernen kannst. Ideal ist esm wenn die Schulpferde ausserdem regelmässig von erfahrenen Reitern oder dem Reitlehrer korrigiert werden, damit sie nicht steif werden und sich an die falsche Hilfengebung der Reitanfänger gewöhnen. Wie schon gesagt: Die Pferde sind die Visitenkarte einer Reitschule. Wenn die Schulpferde nicht gesund, gut erzogen, zufrieden und bei entsprechendem Ausbildungsstand des Reiters – aller Anfang ist schwer! – angenehm zu reiten sind, kann der Rest des Stalls noch so toll sein – gutes Reiten wirst du nicht lernen.

Die Ausrüstung!

In einer guten Reitschule hat jedes Pferd hat sein eigenes, passendes Sattel- und Zaumzeug. Dieses muss auch gepflegt sein und darf keine Risse und brüchigen Stellen aufweisen. Hängt eine monströse Gebisskonstruktion am Zaumzeug, sollte man dies eher negativ werten. Es kann darauf hinweisen, dass das Pferd nur mit scharfen Gebissen und Hilfsmitteln unter Kontrolle zu halten ist. Ausserdem richtet ein solches Gebiss in den Händen von Reitanfängern viel Schaden im Pferdemaul an.

Das Sattel- und Zaumzeug muss dem Pferd passen. Je mehr und je dickere Satteldecken unter einem Sattel liegen, desto mehr kannst du annehmen, dass der Sattel nicht passt und man in diesem Stall versucht, das so auszugleichen. Auch eine noch so dicke Satteldecke nützt jedoch nichts, wenn der Sattel drückt. Wenn der Sattel nicht passt, schmerzt das dem Pferd. In der Folge bewegt es sich auch nicht losgelassen, was es dir erschwert, selber losgelassen auf dem Pferd zu sitzen, was wiederum dazu führt, dass sich das Pferd noch unwohler fühlt – ein Teufelskreis. Nur auf einem gut sitzenden Sattel kannst du den korrekten Sitz erlernen. Wenn der Sattel z. B. im hinteren Bereich zu tief liegt, rutschen deine Beine ständig nach vorne und so erschwert dir der Sattel das Reitenlernen. Ob ein Sattel tatsächlich passt, wirst du als angehender Reitanfänger beim Besichtigen einer Reitschule jedoch leider kaum beurteilen können. Deshalb solltest du die Pferde um so genauer wie oben beschrieben beobachten.

In den meisten Reitschulen ist es üblich, dass die Pferde zumindest im Anfängerunterricht Hilfszügel tragen. Das sind Riemen, die am Sattel und am Pferdekopf befestigt werden und dafür sorgen, dass das Pferd eine bestimmte Hals- und Kopfhaltung einnimmt, die dem Reitschüler das Reiten erleichtern soll. Wenn diese Riemen, Gummibänder oder Schnüre so lang eingestellt sind, dass die Pferde den Hals dehnen können, und wenn sie nur im Anfängerunterricht eingesetzt werden, ist das ok. Lass aber lieber die Finger von einer Reitschule, wo die Hilfszügel so kurz verschnallt werden, dass die Pferde ihren Hals zusammenrollen, und wo auch alle fortgeschrittenen Reitschüler mit mehreren Jahren Erfahrung immer noch mit Hilfszügel reiten müssen. Hier wirst du nicht lernen, ein Pferd selbständig in einer gesunden Weise zu reiten.

Der Reitlehrer!

Der Reitlehrer wie auch das restliche Stallpersonal sollten freundlich sein und auf Fragen der Reitschüler eingehen. In manchen Reitschulen ist ein etwas rauerer Umgangston Alltag. Das muss noch nicht heissen, dass der Reitlehrer deshalb schlecht ist. Die Frage ist, ob du damit zurecht kommst, und ob trotzdem ein gewisses Mass an Respekt gegenüber den Reitschülern und den Pferden eingehalten wird. Reiten lernen ist an sich schon schwer genug, da ist es nicht nötig, dass auch noch wegen dem unsensiblen Reitlehrer Tränen fliessen.

Der Reitlehrer teilt die Pferde vor der Reitstunde den Schülern zu. So ist gewährleistet, dass alle Pferde genügend bewegt werden und dass die beliebten Pferde nicht andauernd «Überstunden» machen müssen. Ein guter Reitlehrer weiss, welcher Reitschüler zu welchem Pferd passt und wird eine entsprechende Einteilung machen.

Der Reitlehrer soll pünktlich zur Reitstunde erscheinen und während der Stunde nicht einfach in der Mitte stehen und mit jemandem aus dem Stall plaudern oder die Stunde rauchend in einer Ecke sitzend verbringen, sondern sich seinen Reitschülern widmen. Lass die Finger von einer Reitschule, wo der Reitlehrer betrunken zur Stunde erscheint!!!

Ein guter Reitlehrer wird seine Reitschüler immer wieder korrigieren und seine Korrekturen nötigenfalls auch verständlich erklären. Dabei darf er durchaus auch streng sein, denn beim Reiten hat man es mit Lebewesen zu tun und deshalb ist etwas Disziplin und Konzentration schon nötig. Wiederholt der Reitlehrer aber immer nur die gleichen Kommandos wie: «Fersen runter», «Antraben», «Hände ruhig»? Solcher Reitunterricht bringt dir nichts, denn du lernst nur, auf Kommandos zu reagieren, erfährst aber nicht, warum etwas richtig oder falsch ist, und wie du Fehler erkennen und verbessern kannst.

Achte auch auf die Art, wie der Reitlehrer mit den Pferden umgeht. Sucht er die Fehler für Ungehorsam bei den Reitern oder stempelt er Schulpferde grundsätzlich als faul und stur ab und fordert als Gegenmassnahme Schläge oder andere Formen von Gewalt?

Die Reitstunde!

Macht der Unterricht Spass?

Zur Reitstunde gehört neben dem Reiten auch das Putzen, Satteln und Zäumen des Pferdes vor, sowie das Versorgen nach der Reitstunde. In einer guten Reitschule wird dir alles gezeigt und erklärt. Jemand hilft dir, nimmt dir aber nicht die ganze Arbeit ab, sondern lässt dich soweit wie möglich selber machen.

Eine gute Reitstunde läuft in etwa folgendermassen ab: Zuerst werden die Pferde am langen Zügel im Schritt während fünf bis zehn Minuten aufgewärmt. Toll ist natürlich, wenn der Reitlehrer diese Zeit auch für Aufwärmübungen für die Reiter nutzt. Nach der Aufwärmphase beginnt die Arbeit. Allfällige Hilfszügel werden jetzt eingeschnallt. Auf keinen Fall sollten die Pferde schon von Anfang an mit den Hilfszügeln gehen! Achte auch darauf, wie lang die Hilfszügel eingestellt sind. Sie dürfen nicht so kurz sein, dass die Pferde den Kopf fast auf der Brust haben. Es gibt viele verschiedene Hilfszügel. Wenn du bei Anfängern welche siehst, die die Schüler zusammen mit den Zügeln halten, solltest du besser einen Bogen um diese Reitschule machen, denn solche Hilfszügel sind nicht für Anfänger geeignet.

Die Reitstunde soll nicht nur aus monotonem Rundenreiten bestehen. Der Reitlehrer soll gezielt etwas üben. Es ist besser, wenn er weniger Übungen reiten lässt, bis sie klappen, als dass er viele verschiedene Übungen nur einmal reiten lässt, egal ob sie gut waren oder nicht. Eine gute Reitstunde ist meist auch für die Zuschauer interessant. Nach der Arbeitsphase kommt die Dehnungsphase in den letzten fünf bis zehn Minuten. Die Zügel werden wieder länger gelassen, die Pferde können sich strecken, Hilfszügel werden wieder rausgenommen.

In einer guten Reitschule läuft kein Pferd länger als zwei Stunden hintereinander. Eine Klasse sollte höchstens sechs bis acht Reitschüler gross sein. Du kannst dir ja ausrechnen, wie viel Zeit für den einzelnen noch bleibt, wenn ein Reitlehrer in einer Stunde zehn oder zwölf Schüler betreut. Ideal sind weniger als sechs Schüler. Als Reitanfänger solltest du zuerst einige Lektionen Einzelunterricht an der Longe (eine lange Leine, an der der Reitlehrer das Pferd laufen lässt) erhalten, bevor du mit anderen zusammen in einer Gruppe reiten lernst. Du wirst zuerst einmal nämlich genügend damit beschäftigt sein, dein Gleichgewicht auf dem Pferd zu halten, so dass du dich noch nicht mit dem Lenken des Pferdes befassen kannst.

Das Klima im Stall!

In deiner neuen Reitschule sollst du dich auch wohlfühlen. Achte darum auch ein bisschen darauf, wie der Umgang der Reiter untereinander ist. Reiter sind Weltmeister in Klatsch und Tratsch, aber Gemeinheiten und Mobbing machen das Stallklima unangenehm. Höre gut zu, wenn die Leute aus dem Stall sich unterhalten und werde hellhörig, wenn die Pferde als «Bock», «Zicke» oder Ähnliches bezeichnet werden. Es zeugt nicht gerade von hohem Respekt, der hier den Pferden gegenübergebracht wird.
Je nach deinen persönlichen Vorlieben ist es dir vielleicht auch wichtig, dass es in deiner Reitschule ein aktives Vereinsleben mit verschiedenen Veranstaltungen wie Weihnachtsreiten, stallinternen Turnieren, Festen und Ausflügen gibt. Auch deine reiterlichen Ziele können Einfluss auf die Wahl der Reitschule haben: Möchtest du später in erster Linie ausreiten oder hast du Turnierambitionen in einer bestimmten Disziplin oder möchtest du lieber «ein bisschen alles» machen?

 

 

 

 

Was du in der Reitstunde auf jeden Fall brauchst, sind die Bahnfiguren, auch Hufschlagfiguren genannt. Das sind nicht einfach eine Art Kunststückchen, die die Reitstunde interessanter machen, sondern sie haben den Zweck, das Pferd rittiger zu machen. D. h. es soll lernen, besser auf die Hilfen des Reiters zu achten und es soll durch die Übungen geschmeidiger werden sowie sein Gleichgewicht verbessern. Zudem sind Bahnfiguren auch Übungen für den Reiter, der so lernt, sein Pferd richtig zu lenken. Lass dich nicht entmutigen, wenn du anfangs Mühe damit hast, die Hufschlagfiguren korrekt zu reiten. Gerade Schulpferde machen bei Anfängern nicht immer das, was sie sollen, und probieren sie auszutricksen und zu mogeln. Versuche trotzdem, die Bahnfiguren so exakt wie möglich zu reiten, denn nur so erfüllen sie auch ihren Zweck. In dem du viele Bahnfiguren reitest, immer wieder die Hand wechselst (d. h. die Richtung wechseln) und nie länger als eine Runde geradeaus ganze Bahn reitest, bekommst du dein Pferd geschmeidig und aufmerksam. Temperamentvolle Pferde werden ruhiger, faule Pferde fleissiger und alle werden besser auf deine Hilfen achten, wenn du sie so beschäftigst. Monotones Rundenreiten bringt Pferde entweder auf dumme Gedanken oder lässt sie die Stunde ohne jede Motivation schlurfend hinter sich bringen. Auch Pferde können sich langeweilen!

Bahnpunkte!

 

Eine Hilfe zum korrekten Reiten der Bahnfiguren sind die Bahnbuchstaben. Sie unterscheiden sich je nachdem, ob du in einer Bahn (so nennt man einen Reitplatz oder eine Halle) reitest, die 20 m × 40 m misst (das ist die normale Grösse) oder in einer, die 20 m × 60 m gross ist (Dressurviereck).

Die Buchstaben in der 20 × 40 m-Bahn sind:

A–D–X–G–C Diese fünf Buchstaben bilden die Mittellinie. Nur A und C sind angeschrieben, die anderen Punkte musst du dir denken, weil sie mitten in der Bahn liegen. X liegt genau in der Mitte der Bahn. D liegt zwischen K und F, G zwischen H und M.

K–E–H Diese drei Buchstaben liegen an der einen Längsseite der Bahn. K liegt auf derselben Höhe wie D; E auf derselben Höhe wie X; und H auf der gleichen wie G.

F–B–M liegen an der anderen Längsseite der Bahn. F gegenüber D und K; B gegenüber X und E; M gegenüber G und H.

Auf dem Dressurviereck gibt es noch sechs zusätzliche Bahnpunkte, die zwischen den oben genannten liegen. P, L und V auf der A-Hälfte der Bahn und R, I und S auf der C-Hälfte.

Hufschlag!

Hufschlag nennt man die ausgetretene Spur entlang der Wand, die du siehst, wenn die Bahn nicht kürzlich geebnet wurde. Es gibt einen äusseren und einen inneren Hufschlag. Der innere Hufschlag (auch zweiter Hufschlag genannt) liegt etwa ein bis zwei Meter von der Wand entfernt, der äussere (erster Hufschlag) führt an der Wand entlang rund um die Bahn. Übrigens: Was man in den meisten Reitschulen nicht erkennt: Beim Reiten auf dem Hufschlag werden die Ecken ausgeritten. D.h. man reitet so lange wie möglich an der Wand entlang. Viele Reiter und Pferde kürzen jedoch ab und so sieht der Hufschlag dann eher wie ein Oval aus.

Wechsel!

Um das Pferd nicht einseitig zu belasten und die Geschmeidigkeit auf beiden Seiten zu erhalten, wechselt man immer wieder die Richtung. Hier siehst du einige Möglichkeiten dazu. Die roten Kreise zeigen jeweils die Stelle an, wo du umsitzen musst, wenn du leichttrabst.

 

 (Zirkel / Touren)

Volten sind Kreise. In Deutschland nennt man Volten mit mehr als 10 m Durchmesser Zirkel. In der Schweiz wird meist alles, was rund ist als Volte bezeichnet. Man sagt dann dafür grosse (20 m) oder kleine Volte. In Österreich spricht man von grossen und kleinen Touren. Ich werde hier die Schweizer Bezeichnungen verwenden. Volten reitet man nicht kleiner als 6 m. Das entspricht etwas mehr als einem Viertel der Bahnbreite. Es gibt drei grosse Volten. Die A-, die C- und die Mittelvolte. Auf der A-Volte reitest du nur beim Buchstaben A auf dem Hufschlag und kurz vor F und kurz nach K (wenn du auf der rechten Hand reitest, sonst genau umgekehrt). Oft sind auf den langen Seiten der Bahn zwei schwarze Punkte an die Bande gemalt, die sogenannten Zirkelpunkte. Das sind die Stellen, wo du beim Reiten einer Volte auf den Hufschlag kommen solltest. Auf dem Viereck 20 m x 40 m entspricht der Durchmesser der grossen Volte der Strecke A–X, bzw. C–X. Reitest du auf der grossen Mittelvolte, kommst du bei E und B an die Wand.

In der Volte Wechseln!

In der Volte wechseln (durch den Zirkel wechseln) führt zu einem Handwechsel. Auf der offenen Seite der Bahn (dort, wo keine Wand ist) wendest du kurz vor X ab (oder auf der Höhe von X auf dem 20 m x 40 m Viereck) und reitest eine halbe 10 m-Volte. In der Mitte der Volte stellst du dein Pferd gerade und dann reitest eine halbe 10m-Volte in der Gegenrichtung zur ersten. Auf einer Volte ist das Pferd nach innen gebogen. Weil du nun die zweite Volte in die Gegenrichtung reitest, musst du das Pferd auch in die entgegengesetzte Richtung biegen. Den Vorgang von «Biegen – Geradestellen – Biegen in die Gegenrichtung» nennt man «umstellen». Nach der halben 10m-Volte reitest du nun wieder auf der grossen Volte. Du kannst dir auch vorstellen, eine Art S zu reiten.

Aus der Volte >Wechseln!

Bei dieser Figur reitest du, wenn du auf der A-Volte bist, auf der offenen Seite die Volte bis zur Mittellinie fertig und dann wechselst du auf die C-Volte (bei Viereckgrösse 20 m × 40 m, sonst auf die Mittelvolte) – Wie wenn du eine Acht reiten würdest, nur dass du dann auf der C-Volte bleibst und nicht mehr auf die A-Volte zurückkommst. Auch hier musst du dein Pferd auf der Mittellinie umstellen.

Volte verkleinern und vergrößern!

Diese Figur wird im Aussitzen geritten. Beim Volte-Verkleinern reitest du zu Beginn auf der grossen Volte und treibst dein Pferd dann schneckenförmig zur Mitte der Volte, bis du eine Zehn-Meter-Volte um den Voltenmittelpunkt reitest. Pass auf, dass dein Pferd nicht langsamer wird dabei. Dann treibst du das Pferd wieder am inneren Schenkel nach aussen, bis du dich wieder auf der grossen Volte befindest. Das Pferd bleibt während der ganzen Übung nach innen gebogen.

Schlangenlinien!

Je mehr Bögen eine Schlangenlinie hat (maximal 6), desto schwieriger ist sie und desto mehr muss sich das Pferd in der Wendung biegen. Kurz bevor du jeweils die Mittellinie kreuzt, richtest du dein Pferd gerade. Sobald du über die Mittellinie geritten bist, stellst du es um, so dass es leicht nach innen schaut. Wenn du während einer Schlangenlinie leichtreitest, musst du dort zusätzlich umsitzen (auf den Zeichnungen durch rote Kreise gekennzeichnet). Ist die Anzahl der Bogen ungerade, reitest du vor und nach der Schlangenlinie auf derselben Hand. Ist sie gerade (ausser bei zwei Bogen), reitest du danach auf der anderen Hand. Du machst also einen Handwechsel. Auf der linken Hand reiten bedeutet, deine linke Hand zeigt zur Bahnmitte, wenn du dem Hufschlag entlang reitest, die rechte Hand zeigt zur Wand. Reitest du auf der rechten Hand, ist deine rechte Hand innen und die linke aussen.

 

 

Vorhandwendung

Bei der Vorhandwendung tritt das Pferd mit den Hinterbeinen im Kreis um die Vorderbeine, die während der Wendung fast auf der Stelle treten. Für diese Lektion hältst du auf dem zweiten Hufschlag an, ca. 2 bis 3 m von der Wand entfernt, damit das Pferd nicht mit dem Kopf gegen die Bande stösst. Für eine Wendung von der rechten auf die linke Hand nimmstu du die Gerte in die linke Hand. Gib dem Pferd Stellung nach links (es schaut leicht zur Wand). Den rechten Schenkel legst du verwahrend hinter den Gurt. Lege den linken Schenkel ebenfalls hinter den Gurt und treibe damit das Pferd schrittweise nach rechts herum, bis es wieder auf dem Hufschlag steht. Wenn dein Pferd zu eilig herumtritt, fängst du den Schwung jeweils mit dem verwahrenden rechten Schenkel ab. Will das Pferd einen Schritt nach vorne machen, gibst du eine annehmende Zügelhilfe. Es soll auf der Stelle treten. Für eine Vorhandwendung von links nach rechts sind die Hilfen genau umgekehrt.

Fehler
  • Der Reiter zieht das Pferd nur am Zügel herum. Mit den Zügeln sagst du dem Pferd bloss, dass es nicht nach vorne gehen soll und gibst die Stellung vor. Ziehst du an den Zügeln, bringst du das Pferd aus dem Gleichgewicht.
  • Das Pferd weicht nach vorne oder hinten aus, die Vorderbeine treten nicht auf der Stelle. Versuche auch hier nicht, an den Zügeln zu ziehen, damit das Pferd stehen bleibt. Vergewissere dich erst, ob dein Pferd diese Lektion überhaupt kann. Wenn es nämlich den seitwärtstreibenden Schenkel nicht kennt, wird es schwierig. Ausserdem musst auch du erst lernen, wie sehr du das Pferd vorne begrenzen musst bzw. darfst. Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht von Anfang an klappt.

 

 

Rückwährtsrichten!

Zu Beginn wirst du das Rückwärtsrichten aus dem Halt ausführen. Lege beide Schenkel eine Handbreite hinter den Gurt und treibe das Pferd mit Schenkel- und Gewichtshilfen nach vorne. Damit das Pferd nicht vorwärts geht, lässt du die Zügel stehen oder nimmst sie für einen Moment leicht an. Das gut ausgebildete Pferd weicht nun nach hinten aus. Sobald es rückwärts geht, gibst du nach. Allenfalls musst du die Zügel erneut annehmen, darauf muss aber immer eine nachgebende Zügelhilfe folgen. Bei jungen Pferden gehst du mit dem Oberkörper ein wenig vor um den Rücken zu entlasten. Später sollte das Rückwärtsrichten aber bei aufrechterem Oberkörper geritten werden können.
Übrigens: Die Trittfolge beim Rückwärtsgehen ist dieselbe wie im Trab. Das Pferd geht immer mit dem diagonalen Beinpaar einen Schritt nach hinten und nicht mit jedem Bein einzeln. Unter Pferden ist Rückwärtstreten ein Zeichen der Unterordnung. Dominante Pferde gehen deshalb oft nicht gerne rückwärts. Andere Pferde empfinden Rückwärtstreten schnell als Strafe. Darum sollte man es mit dieser Lektion nicht übertreiben, obwohl sie eine hohe gymnastizierende Wirkung hat.

 

Abwechslung mit Bahnfiguren

Viele Reiter empfinden die Arbeit im Viereck als langweilig, weil sie immer nur die selben Hufschlagfiguren reiten. Mit ein wenig Fantasie werden Bahnfiguren aber spannend und anspruchsvoll.

Kombiniere die verschiedenen Hufschlagfiguren miteinander. Zirkel und Volten müssen nicht immer bei A, C oder in der Mitte geritten werden, der Hufschlag muss nicht immer direkt an der Wand entlang führen. Eine gute Übung ist es etwa, auf dem zweiten oder dritten Hufschlag zu reiten. Hier merkst du, wie gut das Pferd wirklich an den Hilfen steht! Baue Lektionen in die Bahnfiguren ein. Du kannst zum Beispiel auf einer Schlangenlinie bei jedem Wechsel einen Übergang in eine andere Gangart einlegen. Wenn du und dein Pferd Seitengänge beherrschen, kannst du auch diese in die Figuren mit einbauen. Durch das Zusammenhängen verschiedener Figuren und Lektionen muss das Pferd besser aufpassen. Gerade für Pferde, die sich leicht ablenken lassen und die Reiterhilfen gerne ignorieren, ist es Gift, sie viel geradeaus gehen zu lassen. Solche Pferde müssen gefordert werden. Als Faustregel für ausgebildete Pferde gilt, höchstens zwei Runden hintereinander ganze Bahn zu reiten.
Beachte aber, dass solche Arbeit anstrengender ist als fünfmal ganze Bahn und ab und zu eine einfache Hufschlagfigur! Mach öfters eine Pause, während der das Pferd sich nicht so stark konzentrieren muss. Du wirst merken, dass es auch für dich anstrengender wird, wenn du dir immer wieder eine neue Bahnfigur ausdenken musst.
Die Bahnfiguren und Lektionen dürfen ohne weiteres etwas exotisch sein, müssen aber immer dem Können von Pferd und Reiter angepasst sein. Auf einem steifen Pferd und zu Beginn der Lösungsphase solltest du etwa grosszügige Wendungen reiten, keine Schlangenlinien in fünf Bögen mit kleinen Volten drin. Die Übungen werden um so schwieriger je höher die Gangart, in der sie geritten werden. Überlege dir, woran du mit dem Pferd arbeiten möchtest und welche Kombination von Hufschlagfiguren und Lektionen dafür besonders hilfreich sein könnte. Selbstverständlich darfst und sollst du eine Figur mehrmals reiten. Achte darauf, dass du das Pferd auf beiden Händen gleichmässig arbeitest.

Im Folgenden findest du einige Vorschläge für Kombinationen verschiedener Bahnfiguren. Die Namen sind keine offiziellen Bezeichnungen, die habe ich mir ausgedacht. Du kannst dir natürlich auch selber Figuren ausdenken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bahnpunkte

 

Korrekter Hufschlag

 

 

 

 

 

Wechsel

 

 

 

Volten

 

 

 

 

In der Volte wechseln

Volten

Einfache und doppelte Schlangenlinie
Einfache Schlangenlinie
Doppelte Schlangenlinie

Schlangenlinie in drei Bogen
Schlangenlinie durch die ganze Bahn in drei Bogen

Schlangenlinie in vier Bogen
Schlangenlinie durch die ganze Bahn in vier Bogen

Schlangenlinie in fünf Bogen
Schlangenlinie durch die ganze Bahn in fünf Bogen

Schlangenlinie in sechs Bogen
Schlangenlinie durch die ganze Bahn in sechs Bogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Voltenreihe

voltenreihe (4K)

Du reitest nach jeder Volte ein Stück geradeaus und setzt dann zu einer neuen Volte in dieselbe Richtung an. Du kannst die Volten enger oder weiter auseinander reiten und die Anzahl Volten anpassen.

Varianten:

  • Wechsle zwischen den Volten die Gangart. Für Pferde, die nach dem Galopp stürmen könnte es beispielsweise empfehlenswert sein, die erste Volte im Galopp zu reiten und dann in den Trab überzugehen. Die Volte wirkt dann bereits bremsend. Die zweite Volte wird im Trab geritten und die dritte im Schritt.
  • Lege zwischen den Volten an Tempo zu und fange das Pferd zu Beginn der nächsten Volte wieder ein.
Wechselvolten

wechselvolten (4K)

Reite abwechslungsweise Links- und Rechtsvolten. Zwischen den Volten reitest du jeweils ein Stück geradeaus. Du kannst die Abstände zwischen den Volten sowie die Voltengrösse variieren.

Varianten:

  • Gangartenwechsel von Volte zu Volte
  • Einfache Galoppwechsel zwischen den Volten
  • Seitengänge auf den geraden Strecken: Wechsel zwischen Schulterherein nach links und rechts oder zwischen Schulterherein (vor der Volte) und Kruppeherein (nach der Volte)
Kleeblatt

kleeblatt (4K)

Du reitest abwechslungsweise Rechts- und Linksvolten. Die Volten werden kleeblattförmig aneinandergehängt. Jede Volte umrundest du mindestens einmal.

Varianten:

  • Du musst nicht immer gleich zur nächsten Volte reiten. Du kannst ruhig auch einmal mehrere Runden auf einer Volte bleiben bis das Pferd sich schön biegt und erst dann in die nächste Volte wechseln.
  • Gangartenwechsel werden hier schon anspruchsvoller, weil das Pferd zwischen den Volten jeweils nur eine Pferdelänge geradeaus geht. Punktgenaues Reiten ist hier gefordert.
  • Seitengänge auf der Volte
Diagonaler Wechsel durch die ganze Bahn in Volten

diagwechselvolten (5K)

Du reitest entlang der Diagonalen abwechslungsweise Rechts- und Linksvolten. Achte darauf, dass sich eine gerade Anzahl Volten ergibt, damit du in der zweiten Ecke die Hand wechseln kannst.

Varianten:

  • Gangartenwechsel zwischen den Volten
  • Alle Volte in einer Richtung reiten. (Pass auf, dass du in der zweiten Ecke genug Platz hast.)
Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit Volten

schlangenvolten1 (6K)

Beim Überreiten der Mittellinie reitest du eine Volte in Richtung des folgenden Bogens. Wenn der nächste Bogen also nach rechts geht, wendest du auf der Mittellinie auf eine Rechtsvolte ab, nach dem Bogen reitest du auf der Mittellinie eine Volte nach links. Die Anzahl Bogen richtet sich nach der Biegefähigkeit des Pferdes und der Gangart.

schlangenvolten2 (5K)

Varianten:

  • Die Volte auf der Mittellinie in derselben Richtung wie den letzten Bogen reiten. (Grafik oben)
  • Gangartenwechsel
  • Ganze Paraden auf der Mittellinie
  • Rückwärtsrichten auf der Mittellinie
  • Seitengänge
Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit Achten

schlangenachten (6K)

Du reitest eine Schlangenlinie durch die ganze Bahn. Jeweils beim Überreiten der Mittellinie fügst du eine querliegende Acht hinzu. Du kannst die erste Hälfte der Acht in der Gegenrichtung zum letzten Bogen reiten, so ergibt sich jeweils abwechselnd eine Rechts- und Linkswendung und das Pferd muss sich häufiger umstellen. Oder du reitest die Volten so, dass das Pferd vor, in und nach jedem Bogen der Schlangenlinie in dieselbe Richtung geht (einfacher).

 

 

 

 

 

 

 

 

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